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Die Abenteuer eines kleinen Tigerjungen

Die Wanderung Teil 1

Veröffentlicht am 24. Oktober 2013 von Der kleine Tiger Fauch

Die Wanderung Teil 1

Eines Morgens, es war noch ganz früh, wurde Fauch von seiner Mutter geweckt. „Fauchi, aufstehen …“ : sagte sie. Und Fauch, der besonders gerne lange schlief, antwortete ganz müde „ Ach Mama, warum denn? Es ist doch noch ganz dunkel und Du weißt doch, ich bin doch schon groß.“ „Ach ja, entsc huldige bitte …“ antwortete sie „Also, Fauchi, ach entschuldige, ich meinte großer mächtiger Fauch, aufstehen.“

„Aber wieso denn?!“ maulte Fauch „Es ist doch noch viel zu früh.“

Da meldete sich sein Vater zu Wort „ Wir machen heute eine lange Reise, mein Junge. Du weißt doch, dass heute Deine Cousine Leonie Löwenmädchen Geburtstag hat. Und wir wollen Ihr doch persönlich gratulieren. Dafür müssen wir den ganzen Dschungel durchqueren, bis zu der Savanne wo die Löwen leben. Es wird nicht nur eine lange, sondern auch eine gefährliche Reise.“

„Keine Sorge, Mama und Papa …“ rief Fauch, der mal wieder alles falsch verstand, aufgeregt „ich beschütze Euch. Ihr wisst ja, wie groß und mächtig ich bin.“

Die beiden Tigereltern mussten schmunzeln. Sie waren die größten und mächtigsten Tiere im gesamten Dschungel und brauchten nun wirklich keine Angst zu haben, aber sie freuten sich natürlich, dass ihr kleiner Junge so tapfer war und wollten ihm die Freude nicht nehmen.

„Also gut mein Junge…“ sagte Fauchs Vater…“dann gehst Du im Dschungel voran, dann kommt Mama und ich gehe als Letzter.

Und so geschah es, Fauchs Mama packe noch leckere Beerenpaste und Grassalat ein, denn man muss wissen, die Tiger waren Vegetarier, d. h. sie aßen kein Fleisch und wollten keinem anderen Tier etwas zu Leide tun. Nein im Gegenteil, sie waren gut Freund mit allen anderen Bewohnern des Dschungels.

Und dann ging es los, weg von der großen Lichtung mit der Blumenwiese auf der Fauch mit seinen Eltern lebte, hinein in den Dschungel mit Fauch vorweg.

Nach ein paar Schritten im Dschungel konnte Fauch das Summen der Bienen auf der Wiese nicht mehr hören, das Licht wurde dämmrig und neue, unbekannte Geräusche erfüllten den Dschungel.

Fauch wurde es ein Bisschen unheimlich zumute und er wandte sich zu seinem Eltern um und sagte „Mama, Papa ich hab mir überlegt, ich kann doch viel besser auf Euch aufpassen, wenn ich in der Mitte gehe…“.

Mama und Papa Tiger sahen ihren Sohn liebevoll an und lächelten heimlich, denn sie wussten genau, daß ihr Fauchi ein Bisschen Angst hatte, aber zu stolz war, um es zuzugeben. Und um ihn nicht bloßzustellen, sagte sein Vater „… Also gut Fauch, so machen wir es …“.

Und so ging es weiter durch den grünen Dschungel.

Auf ihrem Weg trafen sie die Affen, die in den Bäumen lebten und die Tiger gut kannten. Sie fanden Fauch sooooooooooo süß und niedlich , was unserem Fauchi natürlich überhaupt nicht passte, denn Du weißt ja, er war der große und mächtige Fauch.

„Nanu…“ riefen die Affen, wo geht Ihr den hin?...“ „Stört uns nicht Ihr Affen, ich habe nämlich keine Zeit…“ rief Fauch ganz wichtig „ Wir besuchen nämlich meine Cousine Leonie Löwenmädchen. Sie hat Geburtstag und lebt in der Savanne und ich muss Mama und Papa beschützen , denn es wird eine lange und gefährliche Reise und ich passe auf sie auf , alles andere später, wenn wir zurück sind….“ „ Na dann, gute Reise und kommt gesund zurück …“ schnatterten die Affen „.., und als Fauch weg war, sagten sie noch zueinander „ Ach, er ist ja so niedlich…“.

Und so ging die Wanderung weiter und nach einer Weile trafen Sie auf eine Herde großer Wasserbüffel. „Nanuuuuuuuuuuh,…“ muhten sie, als sie die Tiger sahen “…wohin des Weges Familie Tiger? “

Aber Fauch rief nur ganz wichtig „...keine Zeit, Mama und Papa beschützen, Leonie besuchen, alles später…“. Die Büffel mussten über den aufregten kleinen Tiger lächeln und wünschten Ihnen eine gute Reise. Aber das hörte Fauch schon gar nicht mehr.

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